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"Pśiducy kśac jo gótowańe! Der nächste Schritt geschafft! Unsere Petition zum Verbot neuer Tagebaue in der Lausitz wird am 13.7.2016 im Petitionsausschuß des EU-Parlaments behandelt! Sie können der Tagung live oder per Aufzeichnung am nächsten Tag über diesen Link folgen: EU-Parlament / Ausschüsse
Der Vorsitzende der Łužyska Alianca, Hannes Wilhelm-Kell wird an der Sitzung im EU-Parlament in Brüssel persönlich teilnehmen und gegebenenfalls die Hauptprobleme zusammenfassen und klare Beschlußanfragen vortragen. Ziel der Petition ist es, daß in der Lausitz keine neuen Tagebaue genehmigt werden. Die Begründungen stützen sich:
auf den weiteren Verlust des Wendischen Siedlungsgebietes und der damit einhergehenden Kultur- und Sprach- und Wirtschaftsraumverluste,
der massiven Bergbaufolgeschäden und Umweltbelastungen aktuell und künftig zu beiden Seiten der Lausitz und
nicht zuletzt auf die Einhaltung, bzw. Erreichung der in Paris beschlossenen Klimaziele.
Die Lausitzer Allianz fordert zur Überwachung der Beschlüsse einen EU-Beauftragten, der in kurzen Zeitabständen (max. 2 Jahre) eine Evaluierung der Beschlußumsätze vornimmt und der Kommission einen Bericht zu den drei Haupthemen vorlegt.
Das EU-Parlament hat heute unsere Petition für zulässig erklärt und festgestellt, daß die aufgeworfenen Fragen in die Zuständigkeit der Europäischen Kommission fallen. Die Kommission wurde um eine erste Untersuchung ersucht! Darüber hinaus wurde wegen den Problemen des Umwelt- und Gewässerschutzes sowie der weiter drohenden Vernichtung des Wendisch/Sorbischen Siedlungsgebietes die Fachausschüsse ENVI (Umwelt, öffentliche Gesundheit und Ernährung) und CULT (Ausschuß für Kultur und Bildung) angerufen.

Damit sind fast 50% des Erfolgsweges beschritten! Ziel der Petition ist es, keine neuen Tagebaue in der Lausitz zuzulassen.

Hannes Wilhelm-Kell

Pśedsedaŕ

Petitionsbestätigung vom 22.4.2016
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

wir glauben nicht daran, daß durch den Übergang von Vattenfall zu EPH irgend etwas besser wird. Im Gegenteil, "Investoren" vom Kaliber Kellner und Kretinski interessiert nur eines: Profit und Macht! .auf unsere Kosten?

Ich bin gespannt wie die Nachhaftung für Vattenfall geregelt wird. Die Trinkwassernotleitung für Weißwasser zahlt ja auch zum größten Teil der Freistaat, resp. der Steuerzahler.

Wir sehen in der regionalen Selbstbestimmung den besten Weg. Das heißt, daß hier entschieden wird, was hier passiert!NichtwillkommensBrief

Petition an EU-Parlament am 20.6.15
Petitionstext
25.2.2015 Start der gemeinsamen Kampagne
"Stoppt den Kohleabbau in der Lausitz, nachhaltige kulturelle Entwicklung in der Lausitz jetzt!"

The European Free Alliance together with its member Łužyska Alianca/ Łužiska Alianca/ Lausitzer Allianz and Greens/EFA in the European Parliament organize a conference on the 25th of February. The goal is to put an immediate end to the exploitation of brown coal mines in Lužyca/Lausitz and promote a sustainable model of development with Wendish/Sorbian language and culture at the forefront. Confirmed speakers include Greens/EFA MEPs Ska Keller and Jill Evans.

Die Europäische Freie Allianz organisiert gemeinsam mit ihrem Mitglied Lausitzer Allianz/Lužyska Alianca und der Fraktion Grüne/EFA im EU-Parlament eine Konferenz am 25. Februar in Brüssel. Das Ziel ist das umgehende Ende der Erweiterung von Braunkohletagebaufeldern in der Lausitz und ein nachhaltiges Modell der Entwicklung Wendischer/Sorbischer Sprache und Kultur an die erste Stelle zu befördern. Die bestätigen Sprecher sind unter anderem die Grünen/EFA Mitglieder des Europäischen Parlaments Ska Keller und Jill Evans.
Konferenzprogramm